Shroud of the Avatar PvP Screenshot

Erstes Review zu Shroud of the Avatar erschienen – Ist es zu früh?

Das Selective Multiplayer RPG Shroud of the Avatar hat den Final Wipe hinter sich und wird verkauft, die Entwickler erklären aber, dass es noch nicht „released“ ist. Dennoch gibt es schon ein erstes Review.

Es ist schwierig geworden, ein Onlinegame zu testen. Ab wann kann man es testen, wenn es sich stetig weiterentwickelt?

Im Fall von Shroud of the Avatar handelt es sich eindeutig um ein noch nicht fertiges Spiel und das wird im Review auch erwähnt. Dennoch verlangt der Entwickler Portalarium den vollen Kaufpreis für das Spiel und es gibt keine Wipes mehr. Das heißt, im Prinzip kann man anfangen, in der Sandbox richtig zu spielen, da nichts mehr zurückgesetzt wird. Dennoch wird natürlich noch am Spiel gearbeitet – vor allem am Content und einigen andere Systemen wie dem Interface.

Im Review von MMORPG.com ist zu lesen, dass das sich das Spiel momentan „klobig“ anfühlt, was unter anderem am Interface liegt. Für viele Dinge braucht man einfach zu viele unnötige Schritte. Hinzu kommt das Chatfenster, in dem auch die Dialoge mit den NPCs ablaufen. Quests, die nicht dem heutigen Standard entsprechen, zu viel Grinding und generell fehlt das Gefühl, ein „rundes“ Spiel vor sich zu haben. Man nehme nur die Aufteilung der Welt in eine Überlandkarte und einzelne Abenteuerszenen. An und für sich keine schlechte Idee, doch die Umsetzung lässt zu wünschen übrig. Denn auf der Überlandkarte passiert überhaupt nichts, was die Reisen zu anderen Orten zu einer Qual macht. Wieso wandern keine Tiere, Monster und NPCs auf der Karte umher, mit denen man interagieren kann? Wieso gibt es auf der Karte nichts zu entdecken? Schätze oder versteckte Orte? Wieso passiert dort nichts? Was ist mit Wetter auf der Überlandkarte? Und dies zieht sich durch viele Elemente des Spiels.

Es wirkt einfach „zusammengeschustert“. Man hat mal hier was gemacht, dann mal da und achja, dann gibt es ja noch den Offline Modus, um den man sich auch mal kümmern müsste. Man hat das Gefühl, dem Spiel fehlt eine Struktur und eine klare Linie. Im Prinzip haben die Entwickler noch sehr viel Arbeit vor sich – doch, wenn jetzt der Final Wipe stattfand, wie viel kann man am Spiel noch ändern, wenn man nichts mehr zurücksetzen kann?

Ist es unfair, ein Spiel in einem solch unfertigen Zustand zu testen? Oder ist es in Ordnung, weil ja der volle Kaufpreis dafür verlangt wird und es keinen Wipe mehr gibt?

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