Shroud of the Avatar New Combat Screenshot

Shroud of the Avatar: Erneute Änderung am Kampfsystem

Heute wird Release 30 des Selective Multiplayer RPGs Shroud of the Avatar veröffentlicht und bringt wieder eine Änderung des Kampfsystems mit sich.

Ende Juli findet der Final Wipe von Shroud of the Avatar statt, dann geht das Spiel live. Dass man nun, so kurz vor diesem wichtigen Termin noch derart große Änderungen an einem wichtigen System vornimmt, macht einige Spieler nervös.

Im letzten Release von Ende April wurde das Kampfsystem umgekrempelt. Man musste aktiv Zielen, um die Feinde zu treffen, das „Target Locking“ wurde entfernt. Dies machte die Kämpfe dynamischer, actionreicher und auch spannender. Doch nicht jedem gefiel dieses System. Es hagelte Kritik. Nun hat sich das Entwicklerteam dazu entschieden, „Target Locking“ wieder zurückzubringen. Man kann nun ein Ziel aufschalten und auch verfolgen – allerdings ist dies optional. Damit soll vor allem das Zielen mit Bögen und das Auswählen eines Ziels für einen Heiler erleichtert werden.

Doch auch dies führte wieder zu Kritik. Viele waren mit dem aktiven Zielen zufrieden und hatten das Gefühl, dass sich Shroud of the Avatar dadurch individueller spielt und nicht wie jedes andere MMORPG, in dem man Ziele aufschalten kann. So hat man wieder ein eher Standard Kampfsystem, wie man es von so vielen anderen Spielen kann. 

Momentan spaltet sich die Community des Spiels sowieso stark, da man immer mehr das Gefühl bekommt, die Quests und der so groß angekündigte Single Player Aspekt rücken immer weiter in den Hintergrund. Hat sich Portalarium hier etwa übernommen und es ist doch nicht so einfach, ein Spiel zu entwickeln, das einerseits ein MMORPG und andererseits ein Single Player RPG sein möchte? Beide Genre nutzen einfach teilweise stark unterschiedliche Spielelemente, die im jeweils anderen Genre nicht gut funktionieren und hier muss man immer Kompromisse eingehen, die derzeit offenbar stark zu Lasten des Single Player Aspekts gehen. Wenn man lieber ein Kampfsystem mehrmals umkrempelt, anstatt viele interessante und vielschichtige Quests einzuführen oder sich um echte Offline Features zu kümmern, dann kann dieses Gefühl durchaus aufkommen…

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