Shroud of the Avatar

Shroud of the Avatar: Ingame-Währung eingeführt

Das Entwicklerstudio Portalarium überrascht mit der Einführung einer Ingame-Währung in das Selective-Multiplayer-RPG Shroud of the Avatar.

Mit den „Gold Crowns of the Obsidians“ ist es nun in Shroud of the Avatar möglich, sich eine Ingame-Währung über den Add-on-Store des Spiels zu kaufen, mit denen man sich Booster-Potions kaufen und die Haltbarkeit von Waffen und Ähnlichem erhöhen kann.

Die Münzen gibt es schon seit etwa zwei Monaten im Spiel, jedoch konnte man diese bisher nur finden und nicht über den Add-on-Store kaufen. Die Entwickler erklären, dass sie diesen Schritt nun gehen mussten, um die weitere Finanzierung des Spiels sicherzustellen. Shroud of the Avatar befindet sich derzeit in einer Pre-Alpha-Phase und kann regulär gekauft werden, wenn man schon so früh im Spiel dabei sein möchte. Neben dem Kaufpreis besteht die Möglichkeit, sich verschiedene Items über den Addon Shop gegen echtes Geld zu kaufen, darunter Häuser, Grundstücke, ganze Städte und Deko Items. Nun will man das Spiel auch über den Verkauf der „Cold Crowns of the Obsidians“ finanzieren.

Die Ankündigung, dass man die Münzen nun auch gegen echtes Geld kaufen und im Spiel nutzen kann, stieß auf viel Kritik. Einige verstehen den Schritt und unterstützen ihn auch, doch andere haben eine andere Meinung. Da Shroud of the Avatar noch weit von einer Fertigstellung entfernt ist, stößt es einigen aus der Community sauer auf, dass man nun schon auf eine solche Weise zur Kasse gebeten wird. Für ein unfertiges Spiel wird der volle Kaufpreis verlangt, man soll sich Städte, Häuser und anderes gegen echtes Geld kaufen und nun zudem noch die Ingame-Währung. Außerdem ist man sich nicht sicher, wie sich dies auf die Spielbalance auswirkt. Die Münzen könnten einen hohen Stellenwert einnehmen. Da man sie auch durch Kämpfe erhalten kann, die Droprate aber sehr gering sein soll, fördert dies Grinding noch mehr – und das, obwohl eigentlich zu Beginn der Entwicklung von Shroud of the Avatar gesagt wurde, dass Grinding keinen Platz im Spiel haben sollte.

Es wird noch interessant sein zu sehen, wie sich die Situation rund um die „Gold Crowns of the Obsidian“ weiterentwickelt…

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1 comment

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  1. Myrcello 30 Mai, 2016 at 14:27 Antworten

    Die dominante Präsenz der Optionen Geld ausgeben zu müssen kombiniert mit der Unklarheit was SotA eigentlich am Ende für eine Zielgruppe ansprechen soll bzw. Klarheit was es nicht sein soll ist eine Katastrophe.

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