Shroud of the Avatar

Shroud of the Avatar: Verwirrung um den Release

Das Selective Multiplayer RPG Shroud of the Avatar soll irgendwann erscheinen, wobei es um dieses „irgendwann“ momentan einige Verwirrung gibt.

Das Entwicklerstudio Portalarium sieht Shroud of the Avatar nicht als ein Produkt an, das irgendwann fertig in den Läden steht. Vielmehr soll es ein Service sein, der über viele Jahre geleistet wird.

Derzeit plant man, dass Ende Juli die letzte Rücksetzung der Welt und der Charaktere stattfindet, der Final Wipe. Anschließend ist das Spiel eigentlich „live“ und viele andere Entwickler würden dies als Release ansehen. Jedoch sind zu dem Zeitpunkt noch nicht alle geplanten Features im Spiel und auch der Content ist noch nicht komplett fertig. Man plant, die Inhalte von Episode 1 bis etwa Ende des Jahres finalisiert zu haben. Doch dann wird die Entwicklung weitergehen. Man wird neue Features einführen, andere überarbeiten und am Content für die Episoden 2 bis 5 arbeiten.

Aber wann ist denn nun Release? Wenn es nach Portalarium geht, eigentlich gar nicht. Man wird vielleicht irgendwann nach Episode 5 die Arbeiten am Spiel einstellen, um sich etwas neuem zu widmen, dann könnte man sagen, dass Shroud of the Avatar „fertig“ ist. Bis dahin jedoch ist alles im Fluss. Dieses neuartige Modell der Spiele-Veröffentlichung erscheint einerseits logisch für Onlinegames, die immer weiter erweitert und verbessert werden. Andererseits hat man das Gefühl, über Jahre hinweg ein unfertiges Spiel vorgesetzt zu bekommen, das man allerdings direkt von Anfang an voll bezahlen muss.

Da Portalarium auch nicht ausschließt, irgendwann ein optionales Abo einzuführen, wirkt dies doppelt befremdlich. Man muss ein unfertiges Produkt kaufen und für dieses unfertige Produkt noch Abogebühren bezahlen? Stellt heutzutage niemand mehr etwas fertig und sagt dann, alles, was jetzt kommt, setzen wir als Addons und Updates oben drauf? Vermutlich wird sich dieses Modell aber durchsetzen, da Gamer schon immer bereit waren, für derartige Neuerungen offen zu sein, siehe DLCs, Free2Play etc. Man meckert zu Beginn herum, sorgt dann aber trotzdem dafür, dass solche Neuerungen erfolgreich sind.

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